Bautagebuch

Die einzelnen Bauabschnitte in zeitlich umgekehrter Reihenfolge – da neuste zuerst.

Die feierliche Übergabe

Nachdem bereits am 1. August die Kinder ihren neuen Zauberwald in Beschlag nehmen durften, erfolgte am 10. August die feierliche Übergabe im Beisein  vieler Vertretern aus Politik, Kreis- und Gemeindeverwaltung, der ausführenden Unternehmen, Sponsoren und Unterstützern, des Vorstands des DRK Kreisverband Rhein-Sieg, befreundeter DRK Ortsvereine und nicht zuletzt der vielen ehrenamtlichen Helfer des DRK Windeck, die sich unglaublich für den Umbau engagiert hatten. Bis zuletzt war in den Tagen zuvor noch an den Aussenanlagen gearbeitet worden: Rollrasen verlegt, Blumenkübel bepflanzt, Hof gereinigt...

Dem entsprechend präsentierte sich das Ergebnis den Besuchern, die neugierig und staunend die Räume inspizierten. In der Turnhalle hielt der 1. Vorsitzende des DRK Windeck, Willi Meis, eine Ansprache und ließ die nicht immer einfache Zeit von der Idee bis zur Eröffnung Revue passieren. Das der Bedarf da ist, war immer unstrittig. Die politische Wechsel von Schwarz-Gelb zu Rot-Grün im NRW-Landtag, zunächst auch noch mit einer Minderheitsregierung und einem nicht genehmigten Haushalt, verzögerte die Bereitstellung der Zuschüsse derart, dass zwischenzeitlich sogar das Aus der Kindergartenerweiterung im Raum stand. Dank tatkräftiger Unterstützung aus Politik, Kreis- und Gemeindeverwaltung und durch unseren Ehrenvorsitzenden Kurt Müller gab es dann aber im Herbst 2012 doch noch grünes Licht für das ambitionierte Projekt.

Und so wurde das Windecker Architekturbüro Hoppe mit der Planung betraut. Schon die ersten Entwürfe waren begeisternd. »Keiner konnte sich vorstellen«, so Willi Meis, »das wir einen so traumhaft schönen Kindergarten bekommen sollten!«. Die hellen, lichtdurchfluteten Räume, die vielen kleinen Fensterchen auf Augenhöhe der Kinder, die gemütlichen Kuschelecken – die Realität hat die Erwartungen noch weit übertroffen! Mit Beginn der Bauphase waren dann auch die Helfer des DRK Windeck gefragt, die zusammen mit den ausführenden Unternehmen Hand anlegten – und das völlig ehrenamtlich. Einmal mehr hervorzuheben ist hier der 2. Vorsitzende des DRK Windeck, Hans-Albert Engelberth, der auch diese Baustelle mit seinem Fachwissen und seiner Voraussicht koordinierte und auch nach einem Beinbruch bald wieder jeden Tag auf der Baustelle anzutreffen war. Für seinen unermüdlichen Einsatz in all den Jahren wurde ihm durch Klaus Pipke, Bürgermeister von Hennef und 1. Vorsitzender des DRK Rhein-Sieg auch eine Ehrenurkunde des DRK Landesverbandes Nordrhein verliehen. 

Nach den feierlichen Grußworten erfolgte die Vorstellung des neuen Teams unter Leiterin Sandra Krause. Anschließend konnten die Gäste weiter durch den Kindergarten schlendern und bei kalten Getränken und leckeren Häppchen die Eindrücke auf sich wirken lassen.

Die ersten Spielgeräte

Für die vollständig neu gestaltete Außenanlage sind die ersten Spielgeräte eingetroffen. Noch stehen sie auf offener Erde, aber schon bald wird auch das Gras wieder sprießen. Der Innenausbau ist fast abgeschlossen, bald schon kommt die neue Einrichtung.

Licht und Farbe

In den letzten Wochen ging es vor allem darum, den Innenausbau voranzutreiben. Bauleiter Hans-Albert Engelberth gab zusammen mit den Handwerkern und ehrenamtlichen Helfern alles, damit Anfang August die Kinder ihre erweiterte Kindertagesstätte in Beschlag nehmen können. Heizung und Elektrik sind bereits eingebaut, zur Zeit wird gepinselt, gerollt und gefliest, was das Zeug hält. Die helle, farbenfrohe und freundliche Atmosphäre der großzügigen, lichtdurchflutenden Räume ist aber bereits erkennbar. Besonders Stolz sind wir über den hohen Anteil an Eigenleistungen, der erbracht werden konnte: der größte Teil des Trockenbaus sowie alle Tapezier-, Maler- und Fliesenlegearbeiten wurden ehrenamtlich von DRK-Mitgliedern erbracht.

Außen pfui – aber es wird langsam...

Auch außen tut sich noch einiges, so ist schon ein Teil der Fassaden sind mit Holzelementen verblendet. Auch farblich zeigt sich so langsam, wo es hingeht. Viel ist noch an den Außenanlagen zu tun, wenn erst einmal Gerüste und Baumaschinen entfernt werden können. Die Flächen für den erweiterten Parkplatz und den neue Spielplatz sind ebenfalls vorbereitet und werden in den nächsten Wochen fertiggestellt.

Wandelemente und Fassadendämmung

Bald schon sind alle Wandelemente eingesetzt, ebenso die Fassenverkleidung. Als nächstes stehen die Fenster auf der Todo-Liste. Sobald diese geliefer und eingesetzt sind, kann mit dem Innenausbau und der Haustechnik begonnen werden.

Dach und Wärmedämmung

Nachdem die Dachdecker noch vor Weihnachten fleißig eingedeckt haben, wird zur Zeit die Wärmedämmung eingebaut. Große Stapel des Dämmmaterials stehen im Hof bereit.

Richtfest

Am 7. Dezember konnten wir das Richtfest feiern. Unter Anteilnahme vieler Gäste und der Presse bedankte sich der Vorsitzende des DRK Ortsvereins Windeck, Willi Meis, bei den ausführenden Handwerkern für die bisher geleistete Arbeit. In seinem Segensspruch wünschte Zimmermeister Andreas Leis nach althergebrachtem Brauch dem Bau gutes Gelingen.

Dachstuhl

Nun ist auch der Dachstuhl fertig, der Rohbau ist jetzt von oben durch die Dachfolie gegen Witterungseinflüsse geschützt, auch wenn die Eindeckung noch nicht erfolgt ist. Als nächstes können nun die Wandelemente und Fenster eingesetzt werden.

Der Rohbau

Das Gebäude wird in Ständerbauweise errichtet, das heißt, ähnlich wie bei historischen Fachwerkhäusern wird ein Holzgerüst gezimmert, das später mit Wand- und Fensterelementen ausgerüstet wird. Inzwischen steht das Ständerwerk vollständig.

Vorbereitungen und Fundamente

Nachdem die Helfer der Bereitschaft Windeck in Eigenleistung das Baugebiet vorbereitet hatten (Baumfällarbeiten), wurden Ausschachtungsarbeiten vorgenommen sowie die Fundamente und die Bodenplatten gegossen.

Planung

Nach langer Zeit des Wartens auf Genehmigungen und Zuschüsse ist nun endlich der Startschuss für die Erweiterung der DRK Kindertagesstätte Zauberwald gefallen. Der Anbau umfasst die Gruppen- und Nebenräume für zwei weitere Gruppen. Insgesamt werden 85 Kinder im Alter von 4 Monate bis 6 Jahren von 11 Erzieherinnen betreut werden.

Die Planung der Erweiterung wurde von dem Hurster Architekturbüro Hoppe Architekten vorgenommen. Die lichtreichen, neuen Räume mit großen Glasflächen integrieren sich gut in den alten Gebäudestand der ehemaligen Schule in Roth. Durch große Holzflächen in den Fassaden fügt sich das Gebäude gut in unser dörfliches Landschaftsbild ein.

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